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Informieren Sie sich über formale Vorgaben

Die formalen Vorgaben (z. B. zur Form des Antrags oder zu den Dokumente, die zusätzlich eingereicht werden müssen) finden Sie beispielsweise:

  • auf den Websiten des Gebers,
  • in veröffentlichen Dokumenten und Handbüchern (Guidelines).

Manche Geber bieten Checklisten an, mit der Sie die Vollständigkeit der Antragsunterlagen und die formale Gültigkeit des Projektantrags überprüfen können. Manchmal befindet sich diese Liste im Antragsdokument. Kontrollieren Sie mit Hilfe einer solchen Checkliste, ob Sie an alles gedacht haben.

Viele Geber bieten bei komplexeren Antragsverfahren Informationsveranstaltungen und Beratungs-Hotlines an. Falls Sie eine Vorgabe nicht verstehen oder sich unsicher sind, kontaktieren Sie einen Ansprechpartner.

Halten Sie Deadlines ein!

Viele Geber akzeptieren Anträge und Anfragen nur innerhalb vorgegebener Zeiträume. Bei den meisten Verfahren wird ein Datum genannt, bis zu dem Sie einen Antrag eingereicht haben müssen (die Antragsfrist oder Deadline). Versäumen Sie den Termin, wird ihr Antrag nicht berücksichtigt. Reichen Sie Ihren Antrag deshalb rechtzeitig ein.

Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, die erst in den letzten Stunden vor dem Verstreichen der Antragsfrist alle geistigen und kreativen Kräfte mobilisieren. Von dieser Spezies gibt es einige auf der Welt. Ich empfehle Ihnen, frühzeitig nach einer nachts geöffneten Postfiliale Ausschau zu halten, in der ein übermüdeter Postbeamter Ihnen noch eine Minute vor Mitternacht den Poststempel auf Ihr Einschreiben drücken kann.

Verwenden Sie die richtigen Formulare.

Die meisten Geber stellen über das Internet Antragsformulare bereit, die Sie für die Antragstellung benutzen müssen. Dies gilt besonders für EU-Anträge und staatliche Fördermittelprogramme. Diese Formulare sollen Sie am Computer ausfüllen, dann ausdrucken, unterschreiben und fristgerecht einsenden. Wenn auf solche Formulare hingewiesen wird, dann kommen Sie bitte nicht auf die Idee, ein frei gestaltetes Konzeptpapier einzureichen. Nehmen Sie auch davon Abstand, die Formulare handschriftlich auszufüllen. Wir leben im Zeitalter der Informationstechnologie. Handschriftlich ausgefüllte Formulare werden von vielen Stellen nicht mehr akzeptiert.

In manchen Fördermittelprogrammen erfolgt jedes Jahr oder sogar mehrmals im Jahr ein Aufruf. Achten Sie darauf, die jeweils aktuellen Antragsunterlagen zu verwenden und nicht die vom Vorjahr, nur weil Sie diese noch auf Ihrem Rechner gespeichert haben.

Mittlerweile werden verstärkt Online-Antragsverfahren genutzt. Hier füllen Sie die Formulare online am Bildschirm aus und senden diese per Knopfdruck an den Geber. Dadurch wird die Aufgabe der Antragstellung übrigens nicht unbedingt einfacher. Online-Antragsformulare für komplexere Projekte sind oft sperrig und wenig benutzerfreundlich. In seltenen Fällen leiden sie sogar an Programmierfehlern. An der Prozedur führt jedoch kein Weg vorbei.

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