Steuerung 2 (2)
Eingegliederte Lösungen
Pyramide
Die wirtschaftlichen und ideellen Arbeitsbereiche werden von Abteilungsleitern geführt, die der Geschäftsführung des Trägers unterstehen. Diese ist für die strategische Integration des Gesamtsystems zuständig.

Vorteil: Gute strategische Steuerung bei gleichzeitiger fachlicher Spezialisierung
Nachteil: Lange Wege von der operativen Basis bis zur strategischen Führung
jugendhaus düsseldorf e.V. (teilweise Auslagerung)
Ausgelagerte Lösungen
Selbständige Auslagerung
Der ausgelagerte Geschäftsbetrieb (meist eine GmbH) wird eigenständig geführt (entweder als eigenständiges Tochter- oder als freistehendes Schwesterunternehmen). Die Leitung des gemeinnützigen Trägers stimmt sich mit der Leitung des Geschäftsbetriebs strategisch ab.

Vorteil: Die Leitung des ausgelagerten Trägers hat maximale unternehmerische Flexibilität kann ihre Fach- und Feldkompetenz optimal nutzen. Beim gemeinnützigen Träger werden Kapazitäten frei
Nachteil: Der gemeinnützige Träger gibt seinen Einfluss auf den Geschäftsbetrieb weitgehend ab
CVJM e.V. und Fürst Donnersmarck Stiftung (Tochter)
Eine Welt Haus Jena e.V. (Schwester)
Unselbständige Auslagerung
Der ausgelagerte Geschäftsbetrieb ist zwar juristisch eigenständig, wird aber vom gemeinnützigen Träger gesteuert. Der gemeinnützige Träger steuert dabei entweder als 100%iger Teilhaber a) oder in Abstimmung mit anderen Teilhabern b).

Vorteil: Der gemeinnützige Träger behält maximalen Einfluss auf den Geschäftsbetrieb und kann so der Gefahr seiner Verselbständigung entgegenwirken
Nachteil: Die Steuerung des Geschäftsbetriebs bindet Ressourcen beim Träger und unterliegt möglicherweise einer politischen Logik, die der betriebswirtschaftlichen entgegensteht. Da die Konstruktion beim Träger als wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb gewertet wird, besteht die Problematik der Gemeinnützigkeitsgefährdung fort.


