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Lose Kopplung

  • Reduzierte Regulierung, bei der Ziele als Rahmenvorgaben bestehen, der Weg der Zielerreichung den Subsystemen aber weitestgehend freisteht

  • Weitgehende Dezentralisierung von Entscheidungen und Delegation von Verantwortlichkeiten an Subsysteme, wobei die Systemsteuerung maßgeblich von Aushandlungsprozessen bestimmt wird.

  • Ressourcen-Überlappung und Aufgaben-Überschneidungen zwischen den Subsystemen, durch die kleinere Störungen im Arbeitsablauf »gepuffert« werden

Die hauptsächlichen Vorteile loser Kopplung bestehen darin, dass

  • der bürokratische Aufwand der System-Koordination vergleichsweise gering ist,

  • die Flexibilität des Systems insgesamt erhöht ist,

  • die Kompetenz der Subsysteme optimal genutzt wird und diese lokale Lösungen entwickeln können,

  • externe Turbulenzen und strategische Fehlentscheidungen im System weniger durchschlagen als bei »enger Kopplung«.

Die wichtigsten Nachteile loser Kopplung bestehen darin, dass

  • die Redundanz im System keine optimale Ressourcennutzung zulässt,

  • die strategische Steuerung des Gesamtsystems erschwert ist,

  • die Nachrichtenübertragung im System nicht zuverlässig ist, sodass Informationslücken entstehen können (Akteure brauchen daher dichte persönliche Netzwerke, um dies zu kompensieren),

  • das Funktionieren des Systems schwer zu evaluieren und zu kontrollieren ist.
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