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Praxisbeispiele

Praktiker/innen geben Einblick in ihre Erfahrungen und Erkenntnisse mit Aktivierenden Befragungen. Aus zahlreichen Rückmeldungen auf eine E-Mail-Rundfrage der Internetseite www.stadtteilarbeit.de und nach vielen persönlichen Gesprächen wurden einige ausgewählt, die möglichst das breite Spektrum aktivierender Befragungen widerspiegeln und in der hier vertretenen Philosophie der Aktivierenden Befragung entstanden sind.

Darunter werden follgende Merkmale verstanden:

  • Es wird nach dem Ablaufplan fachlich vorgegangen
  • Es wird mit offenen Fragestellungen gearbeitet
  • Die Beteiligten werden systematisch vorbereitet und trainiert
  • Die entstandenen Aktivitäten werden weiterhin begleitet und unterstützt.

Alle Autor/innen wurden gebeten sich an ein bestimmtes Frageraster zu halten: Ausgangslage/ Rahmenbedingungen, Ziele der Aktivierenden Befragung, Besonderheiten in der Vorgehensweise, Erkenntnisse sowie kritische Punkte. Arbeitsmaterialien und Fotos waren erwünscht. Die Berichte sollten kurz und knapp bleiben- deshalb können die Erfahrungen sicher nur ausschnittweise dargestellt werden. Damit interessierte Leser/innen den direkten Kontakt zu den Autor/innen suchen und nach fragen können; sind jeweils die Kontaktadressen der Autor/innen oder der Projekte aufgeführt.

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Gemeinwesenarbeit (GWA) wird in verschiedenen Wohngebieten der Städte und Gemeinden des überwiegend ländlich geprägten Kreises Gütersloh seit 1991 unter Federführung der Kreisverwaltung, Abteilung Jugend, Familie und Sozialer Dienst, eingesetzt...

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Unser Ziel war es, mit den Bürger/innen zusammen Organisationsformen zu schaffen, die eine gemeinsame Vertretung der Interessen ermöglichen und die sich an den jeweiligen Strukturen des Quartiers orientieren. Eine solche Vorgehensweise ist nicht überall möglich. Von daher kommt der Voruntersuchung eine besondere Bedeutung zu...

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Im Frühjahr 1999 wurden in Berlin im Rahmen des Bund-Länder-Programms »Soziale Stadt« 15 Gebiete mit »besonderen Entwicklungsbedarf« definiert. Um diese Gebiete zu stabilisieren und eine integrierte Quartiersentwicklung zu fördern, wurden vom Berliner Senat und den jeweiligen Bezirksämtern so genannte »Quartiersmanagements« eingerichtet...

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»Wo drückt der Hut? Wo sitzt er gut?« - Unter diesem Motto führten wir im Januar/Februar 2002 eine Aktivierende Befragung im Chemnitzer Stadtteil Hutholz durch. Dieser Stadtteil gehört zur drittgrößten Plattenbausiedlung in den neuen Bundesländern, dem Fritz-Heckert-Gebiet...

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Zur Stabilisierung belasteter Wohnbereiche bedarf es neben dem Einsatz investiver Mittel der systematischen Organisation von Beteiligungsprozessen der Mieter/innen, um zu dauerhaften bestandsstabilisierenden Effekten zu kommen...

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Anknüpfend an bereits bestehende stadtteilbezogene Aktivitäten wurde 1997 im Stadtteil Altendorf auf der Grundlage eines Kooperationsvertrages mit der Stadt Essen, der Universität Essen, dem Diakoniewerk Essen und dem Ev. Heimstättenwerk ein Stadtteilprojekt initiiert, um vorhandenen Problemlagen mit einem integrierten Stadtteilentwicklungsansatz zu begegnen...

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Die besondere Anforderung an die Mitarbeiter/innen des Projektes ist, mit wenigen Jugendlichen, die zurzeit im Stadtteil präsent und an einer Beteiligung interessiert sind, für eine Vielzahl von Jugendlichen, die den Stadtteil in einigen Jahren bevölkern werden, eine tragfähige Struktur der Kinder- und Jugendarbeit im Rieselfeld zu entwickeln...

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Milbertshofen ist seit vielen Jahrzehnten ein Einwanderungsstadtteil im Münchner Norden. Dort ist ein Sanierungsgebiet mit etwa 20.000 Einwohner/innen im Programm »Soziale Stadt« berücksichtigt worden. Die Fachhochschule München übernahm unter der Leitung von Professor Klöck das Quartiersmanagement...

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Aus einer Fortbildungsreihe »Berufsforum Sozialarbeit« Gemeinwesenorientierung in der sozialen Arbeit an der Volkshochschule Ulm ging eine Gruppe engagierter Sozialpädagog/innen, Pädagog/innen und Soziolog/innen hervor, die zwischenzeitlich mehrere Aktivierende Befragungen in Ulm und im Landkreis im Auftrag der Kommunen oder Stadtteilvereine durchführte...

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Die Siedlung »Neues Schöpfwerk« im Süden Wiens, Ende der Siebzigerjahre erbaut, beherbergt knapp 5000 Einwohner/innen in 1700 Wohnungen in vier Bauteilen. Dichte und Dimension, sowie die architektonische Abgeschlossenheit der Stadtrandsiedlung, bedingten bald eine Stigmatisierung, unter der viele Bewohner/innen leiden...

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Als Mitarbeiterinnen im Büro für Gemeinwesenarbeit haben wir Bewohner/innenorganisationen in unterschiedlichen benachteiligten Wohnquartieren Dürens in ihrer Arbeit unterstützt und beraten. Bewohner/innen arbeiten hierzu in verschiedenen Arbeitsgruppen bzw. als gewählte Vertreter/innen zusammen...

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Die Befragung fand in Hamburgs ärmsten Stadtteil, St. Pauli-Süd, statt. Zwischen Reeperbahn und Elbe ist die Arbeitslosenrate hoch, die Lärm- und Verkehrsbelastung ebenfalls, die Wohnungen sind eher klein, dafür teuer und Grünflächen mehr als knapp...

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