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Möglichkeiten und Grenzen

Welche Grenzen und Stolpersteine hat die Aktivierenden Befragung? Welche Standards und Kriterien sollten bei aller Verschiedenheit der Anwendungs-felder gegeben sein? Dazu werden praktischen Erfahrungen reflektiert und in den Zusammenhang wissenschaftlicher Diskurse und Forschungen gestellt. Das Kapitel über Grundvoraussetzungen von Partizipation soll aufzeigen, dass allein eine aktivierende Befragung in benachteiligten Gebieten keine Partizipationseuphorie auslösen wird. Deshalb wird die Bedeutung der nachfolgenden, längerfristigen aktivierenden Arbeit im Stadtteil herausgesetllt - auch wenn sie im Rahmen dieses Handbuchs nur ansatzweise bearbeitet werden kann.

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Wir hatten bereits eingangs darauf hingewiesen, dass wir bei unserer Suche nach geeigneten Beispielen für dieses Buch abenteuerliche Angebote bekamen von Aktivitäten, die unter dem Schlagwort »Aktivierende Befragung« kursierten. In diesem Kapitel möchte ich auf unserer Ansicht nach unverzichtbare Grundverständnisse und Kriterien hinweisen

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Aktivierung und Beteiligung stehen derzeit zumindest programmatisch hoch im Kurs. Bei genauerem Hinsehen zeigen sich jedoch so manche Tücken: Da werden Veranstaltungen perfekt durchorganisiert und degradieren Beteiligung zur Verkaufsveranstaltung. Beteiligung sieht dann oft so aus, dass mit Powerpoint-Demonstrationen die Leute »plattgebeamt«, mit Overheadprojektoren geblendet oder mit der Aufgabe, Moderationskärtchen zu kleben, schlichtweg überfordert werden

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