Warum und wozu Bürgerbeteiligung?
»Es ist eine Irrlehre, dass es Fragen gibt, die für normale Menschen zu groß und zu kompliziert seien. Akzeptiert man einen solchen Gedanken, so hat man einen ersten Schritt in Richtung Technokratie, Expertenherrschaft, Oligarchie getan. (...) Die Politik ist zugänglich, beeinflussbar für jeden. Das ist der zentrale Punkt der Demokratie.« (Olof Palme)
Bürgerschaftliches Engagement ist eine zentrale Grundlage lokaler Demokratie. Lokale Demokratie kann überhaupt nur lebendig werden, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger bereit sind, sich einzumischen und Mitverantwortung zu übernehmen
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Die moderne Gesellschaft braucht demnach keinen Ersatz für ihre repräsentativen Gremien, sondern sie benötigt eine Funktionsbereicherung durch diskursive Formen direkter Bürgerbeteiligung, die den repräsentativen Gremien wiederum in ihrem eigenen Streben nach Legitimation zugute kommen
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Bürgerinnen und Bürger sind MitgestalterInnen und ExpertInnen des örtlichen Gemeinwesens, das belegen viele gute kommunale Projekte. Das bedeutet: Was auf lokaler und regionaler Ebene nicht an gemeinsamer – demokratischer – Mitgestaltung erlernt und erlebt wird, kann auf Landes- und Bundesebene politisch nicht eingefordert werden
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