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Formen der Beteiligung 2 (2)

Projektbezogene Formen der Beteiligung

Bei projektbezogenen Formen der Beteiligung geht es meistens um ganz konkrete Planungs- und Entscheidungsprozesse. Kinder und Jugendliche erhalten Gelegenheit, ihre Wünsche und Interessen einzubringen. Dies kann z.B. über Zukunftswerkstätten, Workshops, aktivierende Befragungen usw. geschehen.

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Eine Reihe interessanter Ansätze dazu wurden u.a. in der Kampagne »Schleswig-Holstein - Land für Kinder« entwickelt .

Ein methodischer Ansatz ist die sog. Beteiligungsspirale nach Waldemar Stange. Sie beginnt mit verschiedenen kindgerecht gestalteten Zukunftswerkstätten . Deren noch eher allgemeinen Ergebnisse bilden dann die Grundlage für die Arbeit der sog. Planungszirkel, deren Ziel es ist, die praktische Realisierung der Vorschläge gemeinsam vorzubereiten. Im Planungszirkel können entweder die gleichen Kinder und Jugendlichen mitarbeiten oder aber auch neue Interessierte hinzugewonnen werden. Während die Zukunftswerkstatt nur einmal tagt, kommt der Planungszirkel mehrfach zusammen. Zwischen seinen Treffen finden vorbereitende Aktivitäten und Ortsbegehungen statt.

Von dem Modell der Planungszelle nach Dienel übernimmt das Verfahren die kommunikative Zusammenarbeit mit Fachleuten, die für Rückfragen und Information zur Verfügung stehen, den häufigen Gruppenwechsel und die Dokumentation der Ergebnisse in Form eines Kinder- und Jugendgutachtens, das den Entscheidungsgremien als Beratungsunterlage dient. In mehreren schleswig-holsteinischen Gemeinden wurde die Methode schon erfolgreich bei der Spielraumplanung eingesetzt.

Beauftragten-Modelle

Diese Modelle ähneln in Intention und Durchführung in gewisser Weise dem Modell der Anwaltsplanung. Haupt- oder ehrenamtlich tätige Erwachsene treten bei Verwaltungen oder in politischen Entscheidungsgremien für die Interessen von Kindern und Jugendlichen ein. Dies kann in Form sog. Kinder- oder Jugendbeauftragter, Kinderanwälte oder Kinderbüros geschehen. Wichtig ist in jedem Fall, dass dies nicht abgehoben oder isoliert von den Kindern und Jugendlichen, sondern ähnlich wie bei der Anwaltsplanung in enger Kooperation mit den Kindern und Jugendlichen geschieht. Dazu sind kindgerechte Formen der Ansprache erforderlich. Ein bekanntes Modell ist der »Till in Düsseldorf« , der von Spielplatz zu Spielplatz und anderen Treffpunkten von Kindern und Jugendlichen geht, sich ihre Sorgen anhört und gemeinsame Aktionen plant.

Methodendatenbanken

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Beteiligungsbausteine und Methodendatenbank der Infostelle des Deutschen Kinderhilfswerkes

Methoden zur Entwicklung kommunaler Strukturen für die Jugendarbeit (im Projekt mitWirkung! der Bertelsmann Stiftung)

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