zur Sucheingabe
Zur Hauptnavigation
Zur Unternavigation
Direkt zum Inhalt

Schule und bürgerschaftliches Engagement

»Nicht für die Schule – für das Leben lernen wir« – dieser seit Generationen bekannte Spruch weist darauf hin, dass schulisches Lernen auch immer etwas mit Lebensbewältigung und Gesellschaft zu tun hat. Schule ist eine zentrale gesellschaftliche Institution, die für die Zukunft einer Gesellschaft bedeutsam ist. Neben den individuellen Kenntnissen und Fähigkeiten, die die Einzelnen erwerben, ist Schule auch erheblich an der Entwicklung von Werten wie Gemeinsinn, Solidarität und an der Förderung von Gestaltungsfähigkeit und Engagementbereitschaft beteiligt.

Demokratie- und Engagementförderung finden im Rahmen von Schul- und Lernkultur innerhalb der Schule statt, sie sind aber auch Schlüsselbereiche einer Öffnung der Schule zum lokalen Gemeinwesen bzw. zur Gesellschaft hin. Verschiedene Ansätze dazu werden hier in aller Kürze vorgestellt. Aufgrund der Organisation des Bildungswesens in Deutschland sind viele Ansätze und Programme in einzelnen Bundesländern verankert.

Das Thema »Schule und bürgerschaftliches Engagement« wird von verschiedenen Akteuren in Tagungen und Kongressen aufgegriffen. So sieht auch die Politik dort einen Bereich, der durch politische Rahmenbedingungen abgesichert werden muss.

Eine zentrale Frage bei diesem Thema ist häufig, ob bürgerschaftliches Engagement als Bildungsziel in den Schulcurricula verankert werden kann und soll, oder ob dies den Auftrag und die Möglichkeiten von Schule übersteigt. Umgesetzt wird die Verankerung des Bildungszieles »Engagement« dies vor allem im Ansatz des service-learnings.

Doch auch neben Unterricht und Schulalltag finden vielfältige Projekten und Kooperationen im Spannungsfeld von Schule und Engagement statt.

Schule kann Zeit, Raum und Anlässe bereit stellen, um Schülerinnen und Schülern ein Engagement innerhalb wie auch ausserhalb der Schule zu ermöglichen. In diesem Sinne kann Schule Engagement fördern. Um Schülerinnen und Schülern dazu zu motivieren, sie vorzubereiten und Engagement zu ermöglichen und zu unterstützen, gibt es unterschiedliche Wege und Modelle.

Durch das Konzept der Ganztagsschulbetreuung, das nach den Ergebnissen der internationalen Lernvergleiche – wie z.B. die sogenannten PISA-Studien – als Bundesprogramm gefördert wird, ist die Diskussion um die Reform des deutschen Schulwesens intensiviert worden. Eine Einführung von Ganztagsschulen ermöglicht und fordert die Zusammenarbeit mit außerschulischen Trägern und Kooperationspartnern heraus.

Mit dem Programm »Ideen für mehr! Ganztägig lernen« gewinnen Themen wie soziales Lernen und die Kooperation mit Umfeldern, die den Schülerinnen und Schülern neue Lern- und Tätigkeitsfelder erschließen, neue Aufmerksamkeit und gesicherte Zeiträume.

Externer Link

Ideen für mehr! Ganztägig lernen – ein Programm der Kinder- und Jugendstiftung, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und den Europäischen Sozialfond

Spalte ausblenden | einblenden


Stiftung Mitarbeit
Ein Projekt der


Hauptnavigation: