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Was Kommunen tun können 1 (2)

Freiwilligenagenturen, Selbsthilfekontaktstellen und Seniorenbüros sowie Einrichtungen wie Bürgerstiftungen oder Mehrgenerationenhäuser leisten jeweils für sich spezifische wichtige Beiträge zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Sie sind zu einem zentralen Bestandteil einer engagementfördernden Infrastruktur auf kommunaler Ebene geworden.

Auch die Kommunen selber entwickeln zunehmend Aktivitäten und Strategien, um das bürgerschaftliche Engagement vor Ort zu stärken und zu fördern. Dazu gehören beispielsweise Anlaufstellen zur Koordination bürgerschaftlichen Engagements in der Kommunalverwaltung.

Wichtig ist, dass möglichst viele Aktivitäten sinnvoll aufeinander abgestimmt und auch mit anderen Initiativen zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements koordiniert werden. Dabei geht es immer um ein Zusammenspiel unterschiedlicher Akteure: Verwaltung, Wirtschaft, zivilgesellschaftliche Organsiationen und Bürgerinnen und Bürger.

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Thesen zur Entstehung und dem  Zusammenwirken von Infrastrukturen und Netzwerken zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements (Gisela Jakob, 2009)

 

Gastbeiträge in

 

 

Kommunale Konzepte - einige Beispiele

Die Formen und Strukturen der Zusammenarbeit sind von Ort zu Ort unterschiedlich. Alle Beispiele und Empfehlungen können immer nur Orientierungen geben. Die konkrete Ausgestaltung der lokalen, engagementfördernden Infrastruktur und die Formen der Zusammenarbeit müssen auf die örtlichen Verhältnisse, bestehenden Strukturen und Möglichkeiten zugeschnitten sein (»Maßanfertigung statt Konfektionsware«) und können vor Ort am besten beurteilt werden.

Modellprojekte

In dem Projekt der »Bürgerorientierte Kommune« wurden Erfahrungen mit der Stärkung der lokalen Demokratie und der gezielten Engagementförderung auf kommunaler Ebene ausgewertet und neue Impulse gesetzt.

Das Projekt von Bertelsmann Stiftung und Verein Aktive Bürgerschaft e.V. lief von 1998 bis 2004. Seit dem Ende des eigentlichen Projektes setzen sich die CIVITAS Botschafterinnen und Botschafter beratend und unterstützend für bürgerorientierte Kommunen in Deutschland ein.

Die Verbesserung der Kooperation zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in ostdeutschen Kommunen stand im Zentrum des Projektes »Partizipative Kommune«. In einem dabei entwickelten Leitfaden werden partizipative Werkzeuge und wichtige Handlungsfelder für zivilgesellschaftliche Infrastrukturen und potenzielle Aktivitäten der beteiligten zivilgesellschaftlichen Akteure beschrieben.

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