Seniorenbüros
Die demographische Entwicklung führt zu einem wachsenden Anteil älterer Menschen in unserer Gesellschaft. Viele von ihnen möchten sich auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Berufsleben noch aktiv engagieren.
Hier informieren, beraten und vermitteln Seniorenbüros. Sie sind ein Angebot für alle Menschen, die nach der Berufsphase etwas für sich und andere tun möchten. Auch für vorzeitig aus dem Erwerbsleben ausgeschiedene bzw. arbeitslose »Jungsenioren« können Seniorenbüros wichtige Treffpunkte und Aufgaben bieten, von Besucherdiensten, Initiativen zur Weitergabe von Lebenserfahrungen und Erfahrungswissen bis zu allen Bereichen bürgerschaftlichen Engagements.
Mit dem Titel »Erfahrunsgwissen für Initiativen« , EFI, führte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend von 2002 - 2006 in 10 Bundesländern ein Modellprogramm durch. In 35 Kommunen wurden mit Unterstützung der Seniorenbüros, Freiwilligenagenturen und Selbsthilfekontaktstellen neue Verantwortungsrollen für Ältere unter der Bezeichnung "seniorTrainerin" erprobt. Durch überörtliche Bildungsträger werden zur Vorbereitung hierfür Fortbildungsveranstaltungen angeboten. In Folge des Modellprogrammes ist die Bundesarbeitsgemeinschaft EFI Deutschland entstanden.
Im Informations- und Ideenpool senioren-initiativen sind in der Datenbank mehr als 1000 Initiativen, Gruppen und Eirnichtungen, in denen sich ältere Menschen engagieren, zusammengestellt.
Nähere Informationen zu Seniorenbüros und Adressen aller Seniorenbüros sind erhältlich bei der Bundesarbeitgemeinschaft Seniorenbüros.
In der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen haben sich rund 80 bundesweit tätige Organisationen und Initiativen aus den unterschiedlichsten Themenbereichen zusammengeschlossen.
Handbuch (2011 / BmFSFJ): Kommune gemeinsam gestalten - Handlungsansätze zur Beteiligung Älterer vor Ort





