Forschung und Studien zu »Engagement« 2 (2)
Freiwilliges Engagement im Alter
Der Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben hat 2002 eine Bedarfserhebung zur Qualifizierung von älteren gewerkschaftlich orientierten Personen zur ehrenamtlichen Tätigkeit durchgeführt. Auch wenn hierbei eine sehr spezifizierte Zielgruppe Älterer im Blick ist, enthät die Erhebung doch verallgemeinerbare Aussagen zu Bildung als Element der Motivstruktur und Anerkennungskultur von Ehrenamtlichen.
Der Alterssurvey von 2005 ist eine umfassende Untersuchung der »zweiten Lebenshälfte«, also des mittleren und höheren Erwachsenenalters. Er baut auf dem Alterssurvey aus den Jahren 1996 und 2002 auf und wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, frauen und Jugend vom Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) durchgeführt. Der Alterssurey zeigt in verschiedenen Schwerpunkten die Tätigkeiten und das Engagement in dieser Lebensphase auf.
Der Anteil ehrenamtlich aktiver Älterer ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, die gilt vor allem für den bewreich der Netzwerkhilfe als unbezahlte Hilfeleistungen für Nachbarn, Freunde und Verwandte. Eine Studie dem Jahr 2007 zeigt aber gleichzeitig auf, dass sich vor allem diejenigen engagieren, die auch schon früher aktiv waren.
Bildung für ein gemeinwesenorientiertes freiwilliges Engagement im Alter: Bedarfserhebung des Arbeitskreises von Arbeit und Leben.
Alterssurvey:Tätigkeiten und Engagement in der zweiten Lebenshälfte
Infos zur Studie Ehrenamtliche Arbeit und informelle Hilfe nach dem Renteneintritt.
Publiziert in: Erlinghagen, Marcel / Hank, Karsten (Hrsg.): Produktives Altern und informelle Arbeit in modernen Gesellschaften. Wiesbaden: VS Verlag
Jugendliche und Freiwilliges Engagement
»Und sie engagieren sich doch« lautet ein Ergebnis der Studie zu Werten, Zukunftsvorstellungen und dem Engagement Jugendlicher, die von der Universität Mannheim durchgeführt und von der Landesstiftung Baden Württemberg gefördert wurde. Bei der Befragung im Winter 2004/2005 wurde festgestellt, dass Jugendliche sich zu einem sehr großen Anteil in ihrer Freizeit für soziale Zwecke engagieren. Die Ergebnisse der Studie sind in zwei Bänden publiziert.
Die Studie »Freiwilliges Engagement bei Jugendlichen« des Kreisjugendrings München aus dem Jahr 2002 untersucht die Motivationen und Hemmnisse von Jugendlichen beim ehrenamtlichen Engagement.
Das Deutsche Jugendinstitut führt bis Ende 2006 eine Untersuchung mit dem Titel »Informelle Lernprozesse im Jugendalter in Settings des freiwilligen Engagements« durch. Mit dem Fokus dieses Forschungsprojektes auf das Thema Kompetenzzuwachs sind hier interessante Aussagen zu Jugendlichen und freiwilligem Engagement zu entdecken.
Jugend - Werte - Zukunft
Ausführliche Befunde
Freiwilliges Engagement bei Jugendlichen
Eine qualitative Studie zu Erfahrungen, Motivlagen und Unterstützungsbedarf verbandsmäßig organisierter Jugendlicher in ausgewählten Jugendverbänden und Jugendgemeinschaften des Kreisjugendring München-Stadt
Kurzfassung
Langfassung
Düx, Wiebken / Prein, Gerald / Sass, Erich / Tully, Claus J.: Kompetenzerwerb im freiwilligen Engagement
Eine empirische Studie zum informellen Lernen im Jugendalter
Wiesbaden, 2. Aufl. 2009
ISBN:978-3-531-16379-6
Weitere Studien
Backhaus-Maul, Holger / Ebert, Olaf / Jakob, Gisela / Olk, Thomas (Hrsg:):Bürgerschaftliches Engagement in OstdeutschlandPotenziale und Perspektiven
Opladen 2002
ISBN: 3-8100-2855-X
In dieser Publikation finden sich empirische Bestandsaufnahmen zu verschiedenen Formen des freiwilligen Engagements und Engagementfeldern in Ostdeutschland.
Zimmer, Annette / Vilain, Michael:
Bürgerschaftliches Engagement heute
Ibbenbüren 2005
ISBN 3-932959-47-7
Ein Überblick über die aktuellen Studien zu bürgerschaftlichem Engagement



