Baden Württemberg
Themenportale zur Engagegementförderung in Baden Württemberg
Landesnetzwerk
Die Förderung bürgerschaftlichen Engagements ist seit dem Jahr 1990 ein Schwerpunkt der baden-württembergischen Landespolitik. Dabei kommt der Zusammenarbeit mit den Kommunen und der Vernetzung von bürgerschaftlich engagierten Akteuren eine besondere Rolle zu. Das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (LBEBW) bietet Städten, Gemeinden, Landkreisen, Verbänden, Vereinen und der Wirtschaft eine Plattforum, um gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern Rahmenbedingungen zur Förderung des Bürgerengagements zu schaffen und weiter zu entwickeln. Die Stabsstelle Bürgerengagement im Sozialministerium berät und unterstützt die im Netzwerk mitwirkenden Institutionen und ist Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger. Auf örtlicher und regionaler Ebene werden Dienstleistungs- und Koordinationsstrukturen (z.B. lokale Anlaufstellen für Bürgerengagement) geschaffen.
Landesportal Ehrenamt
Das Landesportal versteht sich als ein Wegweiser für ehrenamtlich und bürgerschaftlich interessierte und Aktive. Das Portal bietet einen detaillierten Überblick über Strukturen und Organisation von Ehrenamt und Bürgerschaftlichem Engagement im Bundesland. Für die konkrete Arbeit sind vielfältige Informationen und Hinweise zusammengestellt - dazu gehört eine landesbezogene Finanzierungsdatenbank, eine Datenbank für Fort- und Weiterbildungsangebote, Tipps zu Projektförderung, Versicherungen, Vereinsarbeit. Die Maßnahmen das Landes als »Partner des Ehernamts« sind in einem Überblick zusammengefasst.
Maßnahmen zur Engagementförderung
Wettbewerb
Unter dem Motto »Echt gut...Ehrenamt in Baden-Württemberg« werden in einem Wettbewerb herausragende Aktivitäten von Einzelpersonen oder Projekten auf dem Gebiet des Ehrenamts und des bürgerschaftlichen Engagements ausgezeichnet.
Landesstudie zu Bürgerengagement
Die Evangelische Fachhochschule Freiburg hat im Auftrag der Landesregierung mit dem »Wissenschaftlichen Lndesbericht« einen Überblick über das gesamte Spektrum der Aktivitäten und Entwicklungen bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagements in Baden-Württemberg geschaffen.
1. Wissenschaftlicher Landesbericht zu Bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt in Baden-Württemberg in den Jahren 2002 und 2003
Regelung zur Freistellung für ehrenamtliches/freiwilliges Engagement
In der Jugendpflege und Jugendwohlfahrt ehrenamtlich tätige Personen über 16 Jahren haben Anspruch auf bis zu 10 Tage unbezahltenSonderurlaub. Dieser kann auf max. drei Veranstaltungen im Jahr verteilt werden. Geregelt sind diese Angaben im Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts in der Jugendarbeit vom November 2007.
Nachweise
Auf Wunsch können sich Schülerinnen und Schüler seit 1995 ihre ehrenamtliche Tätigkeiten im außerschulischen Bereich von den betreffenden Vereinen der Sportbünde, der Musik- und Laienverbände, anerkannten Trägern der freien Jugendarbeit sowie der sozialen Dienste oder der Feuerwehr bescheinigen und in die Zeugnismappe einheften lassen. (»Beiblatt zum Zeugnis«) Für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 25 Jahren gibt es seit 2002 ausserdem einen »Qualipass« , auf dem Kompetenzgewinne durch Praktika, Vereinsarbeit, Schülerinitiativen, Auslandsaufenthalte und Nachbarschaftshilfe dokumentiert werden können. Der Qualipass wurde zusammen mit der Freudenbergstiftung und der Landesagentur für Arbeit entwickelt und kann über das zuständige Landratsamt angefordert werden.
www.ehrenamt-bw.de (Anerkennung)
Versicherungsschutz
Das Land Baden Württemberg hat Rahmenverträge zum Schutz der Freiwilligen abgeschlossen. Diese subsidiären Verträge im Unfall- und Haftpflichtschutz treten in Kraft, wenn die Freiwilligen nicht durch andere vorgeschriebene Versicherungen geschützt sind.
Website des Bundeslandes Baden-Württemberg






