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Veranstaltung:
Shared Space / Begegnungszonen
Shared Space / Begegnungszonen
Neue Ansätze zur Gestaltung und Nutzung der öffentlichen Verkehrsräume, aktuelle Beispiele und Projekte, erste Umsetzungsergebnisse und Erfahrungsaustausch
Shared Space sorgt inzwischen nicht nur in der Fachwelt für Aufsehen. Im Grundsatz
geht es um die Aufwertung des öffentlichen Raumes. Das Konzept geht davon aus,
dass der Verkehrsraum überreguliert ist (Überschilderung) und teilweise nicht verkehrsinduziert,
sondern rechtlich bedingt ist. Die Dominanz des motorisierten
Verkehrs soll mit dem sozialen Leben und der Kultur und Geschichte des Raums in
Einklang gebracht werden. Verkehrsteilnehmer und Nutzungen sollen im Straßenland
gleichwertig nebeneinander existieren. Zusätzlich soll die Sicherheit im öffentlichen
Straßenraum verbessert werden. Ziel von Shared space ist es nicht, das Auto
aus dem öffentlichen Raum zu verdrängen, sondern den Raum entsprechend der
unterschiedlichen Anforderungen, die an ihn gestellt werden, vielfältig zu nutzen.
Eine ähnliche Zielstellung verfolgt das Konzept der Begegnungszone. Den
Fussgängern wird in Wohn- und Geschäftsbereichen die Verkehrsfläche für Spiel
und Sport, zum Einkaufen und Flanieren oder als Begegnungsstätte zur Verfügung
gestellt. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 km/h. In der Begegnungszone
haben Fussgängerinnen und Fussgänger gegenüber dem Fahrzeugverkehr Vorrang.
Sie können jederzeit und überall die Fahrbahn queren, dürfen jedoch die
Fahrzeuge nicht unnötig behindern. Das Parken ist nur an den durch Signale oder
Markierungen gekennzeichneten Stellen erlaubt. Die Begegnungszone ist seit dem
1. Januar 2002 in der Schweiz zugelassen.
Die Tagung greift diese Thematik mit aktuellen Beiträgen zu internationalen Erfahrungen,
zu städtebaulichen Chancen und Risiken der Entwicklung bzw. verkehrlichen
Vor- und Nachteilen der Konzepte, zu rechtlichen Rahmenbedingungen, zu
ersten Erfahrungen aus Nutzersicht und mit einer Reihe von Praxisbeispielen aus den
Städten und Gemeinden auf. Die notwendige Kooperation und frühzeitige
Abstimmung der Projekte mit allen Planungsbeteiligten ist eine wesentliche
Voraussetzung für die erfolgreiche Entwicklung. Der Kurs soll daher auch eine Plattform
für Gespräche, Diskussionen und den Erfahrungsaustausch sein.
| Datum / Uhrzeit |
Donnerstag 6. Mai 2010 - Freitag 7. Mai 2010 |
| Veranstalter | Institut für Städtebau der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung Berlin |
| Veranstaltungsort |
Berlin |
| Ansprechpartner |
Tel.: (0 30) - 2 30 82 20 Fax.: (0 30) - 23 08 22 22 E-Mail: info(at)staedtebau-berlin.de |
| Internet | http://www.staedtebau-berlin.de/files/Programme_2009/Programme_2010/kurs17_10.pdf |
| Preis | 260 Euro |
| Max. Teilnehmerzahl | |
| Bemerkungen |



