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27.05.11

Rückgewinnung der Gemeingüter: Herausforderungen für die katholische Soziallehre

Kategorie: Demokratie und Bürgergesellschaft, Religion und Weltanschauung

Angesichts offensichtlich fortbestehender autoritär-hierarchischer Strukturen sind die Erwartungen bezüglich eines Beitrags der Katholischen Kirche zu einer Stärkung von Partizipation und Demokratie in der heutigen Gesellschaft gering. Dabei gibt es mit dem Subsidiaritätsprinzip in der Tradition der Katholischen Soziallehre eine zentrale Maxime, die als Maßgabe für Hilfe zur Selbsthilfe und als demokratischer Ansatz von unten heute wieder einen hohen Stellenwert gewonnen hat. Das zeigt sich in letzter Zeit nicht nur in der Europa-Debatte, sondern auch besonders bei der Verteidigung der Gemeingüter durch soziale Bewegungen auf nationaler und globaler Ebene. Für Menschen, die sich bei ihrem ethischen Verhalten im Rahmen der christlichen Glaubenstradition orientieren, tauchen in der Debatte um die Gemeingüter zahlreiche Aspekte auf, die unter dem Stichwort »Bewahrung der Schöpfung« von großer Bedeutung sind. Im besonderen Maße herausgefordert ist dabei die katholische Seite, weil in ihrer Tradition zentrale Begriffe der Gemeingüter-Debatte als Sozial-Prinzipien schlechthin gelten. Prof. Dr. Josef Senft, Theologe an der Universität Köln, skizziert in seinem Gastbeitrag die sozialethischen Herausforderungen, die sich für die katholische Kirche mit der Gemeingüter-Debatte verbinden.


Senft, Josef : Rückgewinnung der Gemeingüter
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