Newsletter Nr. 26/2006 von www.wegweiser-buergergesellschaft.de
Inhalt
Vielfalt der Visionen
Das Programm »dieGesellschafter.de« von Aktion Mensch will Menschen, Intiativen und Konzepte unter der Frage »In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?« zusammenbringen. Zu einigen Themen sind Visionen und Konzepte von unterschiedlichen AutorInnen zusammengestellt worden.
diegesellschafter.de/diskussion/vision/index.php
Soziale Gerechtigkeit
Chancen- und Teilhabegerechtigkeit sind für eine deutliche Mehrheit der deutschen Parlamentarier die wichtigsten Grundpfeiler einer sozial gerechten Gesellschaft. Dies ergab eine Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Deutlich wurde auch, dass das Verständnis von sozialer Gerechtigkeit bei jüngeren Politikerinnen und Politikern am stärksten ausgeprägt ist. Es zeigten sich in Detaillfragen aber auch Unterschiede in der Einschätzung von Politikern und Bevölkerung.
Die Studie ist als Download auf der Website der Bertelsmann Stiftung zugänglich:
www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/bst/hs.xsl/nachrichten_36181.htm
Demokratie und Tugenden
»Demokratie braucht Tugenden« ist die zentrale Aussage eines gemeinsamen Textes der katholischen und evangelischen Kirche in Deutschland zur Zukunft des demokratischen Gemeinwesens. Informationen zu diesem Kirchenwort, ein Gastbeitrag sowie ein Hinweis auf die Diakonie-Position zu freiwilligem Engagement enthält der aktuelle Newsletter des BBE mit dem Schwerpuntthema »Kirche und Engagement«.
www.ekd.de/presse/pm244_2006_ekd_dbk_demokratiewort.html
Zeitzeugengeschichten
Das Internetportal Zeitzeugengeschichte ist ein Ergebnis des Projektes »Erlebte Geschichte – Lebendig gestalten«. Die hör- und sehbaren Zeitzeugnisse des NS-Regimes wurden von Jugendlichen und Erwachsene aus Berlin im Rahmen des Oral History Projektes seit Mai 2006 per Video und Audio aufgenommen. Interessierte können eigene Beiträge hochladen und so das Internetportal mitgestalten.
Nachhaltigkeitskommunikation
Eine Sammlung von Spots, Radiohörspielen und Musikvideos zur nachhaltigen Entwicklung liegt als Download und als DVD vor. Die pointierten Spots für Kino, Radio, Infoscreens und Musikvideos entstanden in den Projekten »Internationale Sommeruniversität – Audiovisuelle Kommunikation« in Lateinamerika und COOL – Change of our life. Erstellt wurden diese audiovisuellen Beispiele zur Nachhaltigkeitskommunikation vom Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung gGmbH.
www.kmgne.de/front_content.php
Förderung im Naturschutz
Ehrenamtliche Projekte im Naturschutz können sich noch bis Ende Januar 2007 für eine Förderung ihrer Arbeit bei der DBU, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, bewerben. Mit der sogenannten Mulitplikationsförderung werden Projekte gefördert, die sich an Ideen oder Zielsetzungen ausgezeichneter Preisträger des Naturschutzwettbewerbes muna orientieren.
Förderfähig sind ehrenamtlich durchgeführte Maßnahmen, die zur Verbesserung und Erhaltung naturnaher Lebensräume und damit zur Förderung der Biodiversität beitragen oder durch verschiedene Formen der Umweltkommunikation die Naturschutzarbeit in besonderer Weise unterstützen.
https://www.dbu.de/720.html
Kulturförderung
Das neue Onlineportal des DeutschenInformationsZentrums Kulturförderung (DIZK) bietet als bundesweit erste Informationsstelle im Internet einen Überblick über kulturfördernde Stiftungen, Unternehmen und Initiativen in Deutschland. Die Datenbank richtet sich an Fördersuchende und Fördergebende.
Der von der Kulturstiftung des Bundes eingerichtete Fonds zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements für die Kultur in den neuen Bundesländern gilt bis 2008. Ziel dieses Fonds ist die strukturelle Weiterentwicklung und Professionalisierung der Kulturarbeit in Ostdeutschland. Der Fonds möchte durch die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in kulturellen Einrichtungen zur Verbundenheit der Menschen mit ihrer Region beitragen.
www.kulturstiftung-des-bundes.de/main.jsp
Bürgerhaushalt
»Bürgerhaushalt« kennzeichnet ein Verfahren, bei dem ein Teil des öffentlichen kommunalen Haushalts unter direkter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger aufgestellt wird. In mehreren Städten wird dieses Verfahren erprobt und angewandt.
Weitere Informationen und links bietet der Wegweiser Bürgergesellschaft unter
www.buergergesellschaft.de/politische_teilhabe/buergerhaushalt/index.php
Die neue Publikation der Stiftung MITARBEIT »Bürger machen Haushalt« bietet darüberhinaus Praxisvorschläge für die Durchführung eines Bürgerhaushaltsverfahrens.
Die Arbeitshilfe kann online bestellt werden über:
Freiwilligenagenturen
»Darf´s ein bischen mehr sein?« Unter diesem Motto fand die Jahrestagung 2006 der Freiwilligenagenturen statt. Eine Reihe von Tagungsmaterialien, von Plenumsreferaten bis zu Workshopimpulsen, sind auf der Website der Stiftung MITARBEIT dokumentiert. Darunter finden sich auch Informationen über die Preisträger des Innovationspreises »Angefragt. Angestiftet.Mitgemacht.«
www.mitarbeit.de/rueckblick_bagfa_06.html
Seit 10 Jahren haben sich Freiwilligen-Zentren im Modellverbund Freiwilligen-Zentren im Deutschen Caritasverband (DCV) zusammengeschlossen. Das Jubiläumsjahr 2007 soll mit verschiedenen Aktionen bundesweit begangen werden.
Publikationen
• Freiwilliges Engagement im Pflegemix
Das vorliegende Buch bietet Anregungen für Menschen, die im Handlungsfeld Pflege nach neuen Wegen suchen, eine tragfähige Freiwilligenkultur zu entwickeln, die Solidarität stiftet und das Vertrauen in ein konstruktives Miteinander in Nachbarschaften und Gemeinden stärkt. Durch einen Pflege-Mix aus professionellen und freiwilligen Diensten sollen familiäre Pflegesituationen auch in Zukunft ermöglicht und gestärkt werden.
Elisabeth Bubolz-Lutz, Cornelia Kricheldorff: Freiwilliges Engagement im Pflegemix – Neue Impulse
2006, 200 S., 20,00 Euro
ISBN-10: 3-7841-1663-9
ISBN-13: 978-3-7841-1663-1
Bestellung online:
• Lebensentwürfe, die Mut machen
»Ganz Schön Anders.11 Lebensentwürfe, die Mut machen«. So nennt sich eine Broschüre der Ökumenischen Initiative Eine Welt e.V., in der Menschen sehr persönlich portraitiert werden. In Verbindung mit ihren Lebensentwürfen sind Tipps und Anregungen zu den Lebensbereichen gesundes Leben und Wohnen, Fairer Handel, Mobilität, alternative Geldanlagen und menschenwürdiges Altern zusammengestellt.
Christine Denz: Ganz Schön Anders.11 Lebensentwürfe, die Mut machen
2006, 72 S., 5,90 Euro
ISBN-10: 3-00-0198792
ISBN-13: 978-3-00-019879-3
Infos und Bestellung online:
www.oeiew.de/oi-cms/news-170.html
Veranstaltungshinweise
Zahlreiche Veranstaltungen sind im Veranstaltungskalender des Wegweisers Bürgergesellschaft zu finden.
www.buergergesellschaft.de/veranstaltungen
Besonders hinweisen möchten wir dieses Mal auf:
• 20. – 21.1. 2007 in Berlin: Spiele für viele
Ein Seminar vom Deutschen Kinderhilfswerk und der Werkstatt für Demokratie
vera.evlka.de/user/mitarbeit/meinesuche_detail.php3
• 23. – 25.2.2007 in Tutzing: Kultur und aktive Bürgerschaft
Eine Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing
vera.evlka.de/user/mitarbeit/meinesuche_detail.php3




