Newsletter Nr. 6/2005 von www.wegweiser-buergergesellschaft.de
Inhalt
- Globale Aktionswoche für Gerechtigkeit
- Bildungsvermögen Europa
- Aktionswochen für bürgerschaftliches Engagement
- Nationaler Aktionsplan für ein kindergerechtes Deutschland
- Generationsübergreifende Freiwilligendienste
- Verbundnetz der Wärme
- Datenbank Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten
- Publikationen
- Veranstaltungshinweise
Globale Aktionswoche für Gerechtigkeit
Vom 8. – 16. April 2005 findet unter dem Motto »Gerechtigkeit ist keine Ansichtssache« eine Aktionswoche für globale Gerechtigkeit statt. Aufgerufen zu dieser Aktionswoche hat die Welthandelskampagne, ein Zusammenschluss von 34 Organisationen aus den Bereichen Entwicklung, Kirche, Umwelt, Menschenrechte und Gewerkschaften. Die Welthandelskampagne setzt sich für eine gerechte Welthandelsstruktur ein.
Zentrales Element der Kampagne in Deutschland ist eine Ansichtskartenaktion an Bundesminister Wolfgang Clement als Verantworlicher für die deutschen Positionen in Brüssel und Genf.
Neben dieser Ansichtskartenaktion bietet die Website weitere Aktionsideen und Hinweise zum Auftakt in Bonn und dem Abschluß in Berlin.
www.gerechtigkeit-jetzt.de/aktionswoche/index.html
Bildungsvermögen Europa
Die Stiftung MITARBEIT beteiligt sich an dem Projekt »Europäisches Bildungsvermögen durch Bürgerinitiativen und Erwachsenenbildung«. Im Rahmen dieses vom Europahaus Burgenland, Eisenstadt/Österreich, initiierten Projekts werden in zehn europäischen Ländern Studienzirkel und Fokusgruppen zu Fragen der demokratischen Entwicklung Europas durchgeführt. Dabei sollen neue Formen der Kommunikation erprobt werden. Teilnehmende aller Studienzirkel werden vom 19. bis 22. Mai in Eisenstadt zusammenkommen, um die dabei gemachten Erfahrungen auszutauschen. Der deutsche Auftaktworkshop findet am 22./23. April in Bonn statt. Thematischer Schwerpunkt: Stärkung der europäischen Zivilgesellschaft und erweitere Partizipationsmöglichkeiten auf EU-Ebene.
Anmeldung und nähere Informationen bei Dr. Christoph Hüttig
E-mail: christoph.huettig@evlka.de
www.europahausburgenland.net/Projekte/EVE_1.htm
Aktionswochen für bürgerschaftliches Engagement
Unter dem Motto »Engagement macht stark« fand im Oktober 2004 die erste bundesweite Woche des Bürgerschaftlichen Engagements statt. Die in diesem Kontext durchgeführten Veranstaltungen sowie eine Einschätzung der Ergebnisse sind nun in einer Broschüre dokumentiert. Nach der regen Beteiligung des letzten Jahres sollen in diesem Jahr im September und am Tag des Ehrenamts im Dezember Aktionstage des Engagements veranstaltet werden. Für Mai 2006 wird die zweite bundesweite Aktionswoche geplant. Koordiniert werden diese Aktionen vom BBE, dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
www.engagement-macht-stark.de/00_11.php
Nationaler Aktionsplan für ein kindergerechtes Deutschland
Das Bundeskabinett hat am 16. 2. 2005 den Nationalen Aktionsplan »Für ein kindergerechtes Deutschland 2005 – 2010« beschlossen. Der Aktionsplan, den die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt vorgelegt hat, setzt damit einen Beschluss der UN-Weltkinderkonferenz aus dem Jahr 2002 um. Er wurde unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen erarbeitet und schreibt die Fortentwicklung der Rechte und Lebensbedingungen von Kindern in Deutschland fest.
www.bmfsfj.de/Kategorien/Publikationen/Publikationen,did=24892.html
Der Deutsche Bundesjugendring begrüßt diesen Aktionsplan mit einer ausführlichen Stellungnahme:
Aus Anlass des Aktionsplanes hat das Bundesfamilienministerium eine eigene Website für Kinder eingerichtet. Kinder bekommen dort einen Einblick in die Aktivitäten des Ministeriums, in die Kinderrechte und können sich aktiv beteiligen und eine Kinderzeitung mitgestalten.
Generationsübergreifende Freiwilligendienste
Das Modellprogramm für neue Freiwilligendienste des BMFSFJ kann mit dem Inkrafttreten des Bundeshaushalts 2005 starten. Mit dem neuen Programm zum Aufbau generationsübergreifender Freiwilligendienste – neben dem Freiwilligen Sozialen und Ökologischen Jahr – reagiert die Regierung auf den demografischen Wandel. Die im Programm aufgenommenen Maßnahmen zur Erprobung generationsübergreifender Freiwilligendienste sind nun in einem Zwischenbericht als Übersicht zum download zusammengestellt.
www.bmfsfj.de/Kategorien/Presse/pressemitteilungen,did=26440.html
www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Arbeitsgruppen/Pdf-Anlagen/modelle,property=pdf.pdf
Verbundnetz der Wärme
Das Verbundnetz der Wärme ist eine ostdeutsche Initiative zur Förderung des Ehrenamts und wurde im Herbst 2001 von der VNG – Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft in Leipzig gegründet. Mit dem Ehrentitel »Verbundnetz-Botschafter« werden einmal im Jahr zehn Mitglieder des Verbundnetzes ausgezeichnet. Sie sollen ein Jahr lang die Bedeutung von bürgerschaftlichem Engagement in der Öffentlichkeit aufzeigen und dem Ehrenamt damit mehr Gehör verschaffen. Basis für ihren Einsatz sind die eigenen Projekte und Initiativen.
Weitere Informationen zu dieser Initiative und den kürzlich neu ernannten Botschaftern:
Datenbank Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten
Der Zusammenhang zwischen sozialer Benachteiligung und negativen Auswirkungen auf die Gesundheit ist unbestritten. Es gibt allerdings nur wenige und unzureichende Daten und Informationen über bestehende, geplante oder bereits evaluierte Projekte und Interventionsmaßnahmen zur Lösung dieses Gesundheitsproblems.
Vor diesem Hintergrund hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Gesundheit Berlin e.V. mit der Erstellung eines bundesweiten qualifizierten Überblicks über Projekte und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten beauftragt.
Entstanden ist in diesem Kontext die Projekt-Datenbank mit Gesundheitsprojekten, die sich an sozial benachteiligte Zielgruppen wenden.
www.datenbank-gesundheitsprojekte.de
Publikationen
• Geschlechterperspektive in der Selbsthilfe
Die Gender AG der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. hat eine Publikation zur Geschlechterperspektive in der Selbsthilfe herausgegeben. Enthalten sind u.a. Beiträge zum Thema aus Sicht der Geschlechterforschung, von Selbsthilfeguppen-Unterstützer/innen, von Selbsthilfegruppen-Mitgliedern und nicht zuletzt aus der Gender AG selbst.
Bestellungen über:
KOSKON – Koordination für Selbsthilfe-Kontaktstellen in Nordrhein-Westfalen
Friedhofstraße 39
D-41236 Mönchengladbach
Telefon: (0 21 66) 24 85 67
Telefax: (0 21 66) 24 99 44
E-Mail: selbsthilfe@koskon.de
• Gender Mainstreaming in der Seniorenarbeit
»Gender Mainstreaming in der Seniorenarbeit – bisher (k)ein Thema?« lautet der genaue Titel einer Broschüre, die die Beiträge zu einem Fachgespräch im Oktober 2004 dokumentiert.
Weitere Infos und Bestellung online:
www.kda.de/catalog/product_info.php
Die Broschüre als PDF_Download:
www.forum-seniorenarbeit.de/media/custom/373_1076_1.PDF
• Gemeinwesen im ländlichen Raum
In einem Fachworkshop im November 2004 »Die Zukunft des Gemeinwesens in Städten und Dörfern des ländlichen Raums« erarbeiteten die Teilnehmenden Kritierien für die Eindordnung innovativer Methoden und Instrumente beo der Gemeinwesenarbeit in Städten und Dörfern. Diese sind nun dokumentiert mit dem Titel »Qualitative Kategorien und innovative Strategien als Orientierung und Maßstab für intermediäres Handeln.« Herausgeberin ist die Stiftung Agens in Kooperation mit dem Netzwerk Leipzig-Südost e.V.
Die Broschüre als PDF-Download:
www.stiftung-agens.de/archiv/Broschuere_Agens.pdf
Veranstaltungshinweise
Zahlreiche Veranstaltungen sind im Veranstaltungskalender des Wegweisers Bürgergesellschaft zu finden.
www.buergergesellschaft.de/veranstaltungen
Besonders hinweisen möchten wir dieses Mal auf:
• 15. – 17.4.2005 in Warburg: Wasser ist Leben.
Jahrestagung der Ökumenischen Initiative Eine Welt
vera.evlka.de/user/mitarbeit/meinesuche_detail_lang.php3
• 15. – 17.4. 2005 in Goslar: Erfolgreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ein Methodenseminar der Stiftung MITARBEIT
• 15. – 17.4. 2005 in Nürtingen: Sitzungen und Besprechungen effizient vorbereiten und kompetent leiten.
Ein Methodenseminar der Stiftung MITARBEIT




