Newsletter Nr. 18/2002 von www.wegweiser-buergergesellschaft.de
Inhalt
Partizipation von Jugendlichen
Vom 10. bis 30. September haben Jugendliche die Möglichkeit, der Bundesregierung in einer Umfrage unter dem Titel »beteiligt euch!« mitzuteilen, was sie über die Themen Partizipation und Information Jugendlicher denken. Die Webportale
www.u26.de oder
bieten ab sofort Hintergrundinformationen zur Umfrage, Diskussionsmöglichkeiten und einen Online-Fragebogen.
Der Fragebogen ist auch telefonisch zu bestellen unter
(030)29 04 68 10.
Gute Praxis Standards für die Bürgerbeteiligung in Kommunen
Wann lohnt sich Bürgerbeteiligung für eine Kommune? Was ist für eine funktionierende Bürgerbeteiligung nötig? Mit diesen und noch viel mehr Fragen hat sich ein Kooperationsprojekt zwischen der Niedersächsischen Staatskanzlei, dem Landkreis Osnabrück und der Stadt Osnabrück auseinandergesetzt. Es hat dafür über 30 praktische Beteiligungsprojekte in den beiden Kommunen untersucht und zehn dieser Praxismodelle aus unterschiedlichen kommunalen Arbeitsbereichen recherchiert und ausgewertet. Ergebnis ist neben dem Projektbericht eine Arbeitshilfe, die es sowohl Kommunen wie auch BürgerInnen und Initiativen leichter macht, ihre Beteiligung so vorzubereiten, dass sie für alle Beteiligten ertragreich verlaufen kann. Arbeitshilfe und Projektbericht stehen zum Download bereit.
Info: Ruth Hammerbacher, Telefon (0541)33 88 2-10, Telefax (0541)33 88 2-79, eMail: rh@hammerbacher.de, Web: www.hammerbacher.de/downloads
Erfahrungsaustausch von Bürgerstiftungen
Die Bertelsmann Stiftung und die amerikanische Charles Stewart Mott Foundation werden mehr als eine Million Euro investieren, um den Erfahrungsaustausch zwischen europäischen und nordamerikanischen Bürgerstiftungen weiter ausbauen. Das 1999 gemeinsam gegründete „Transatlantische Netzwerk Bürgerstiftungen“ hat jetzt zwölf neue Bürgerstiftungen aufgenommen. Dem Netzwerk gehören damit 46 Bürgerstiftungen aus 14 verschiedenen Ländern an. Aus Deutschland nehmen die Stadt Stiftung Gütersloh, die Bürgerstiftung Hamburg, die Bürgerstiftung Hannover und die Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck an dem transatlantischen Projekt teil.
Das »Transatlantic Community Foundation Network (TCFN)« will das in den USA und Kanada erfolgreiche Modell der Bürgerstiftung in Deutschland und Europa bekannt machen und die in den letzten Jahren entstandenen Bürgerstiftungen bei ihrem Aufbau unterstützen.
Weitere Informationen bei Kärim Chatti: kaerim.chatti@bertelsmann.de
Frauenstiftung filia
Die erste in Deutschland von Frauen gegründete Gemeinschaftsstiftung »filia.die frauenstiftung« hat im Mai ihre Tätigkeit aufgenommen. Filia versteht sich als innovative, gesellschaftskritische Stiftung, die weltweit Frauenprojekte unterstützen möchte.
filia. die frauenstiftung
Mosbacher Strasse 3
D-65187 Wiesbaden
Telefon (0611)20 45 722
Fax: (0611)89 05 323
info@filia-frauenstiftung.de
Antirassismusarbeit
Das Anti-Rassisumus Informations-Centrum NRW hat seine website überarbeitet. Dort finden sich Infos zu »Schule ohne Rassismus«, Angebote und Downloads zu Antirassismusrainings und Seminaren und eine Fülle interessanter links.
Telefonseelsorge online
Die Telefonseelsorge in Deutschland ist ab September 2002 bei ihrer Internetberatung mit neuem Sicherheitskonzept unter www.telefonseelsorge.org online.
Die Telefonseelsorge im Internet ist ein ökumenischer Dienst der evangelischen und katholischen Kirche. Seit Dezember 1995 macht die TelefonSeelsorge in Deutschland ein Beratungsangebot auch im Internet per Mail und als Chat. Angeboten wird es über die Homepage der TelefonSeelsorge
Obwohl keine weitere Werbung erfolgte, von einigen Links oder Zeitungsberichten abgesehen, ist der Bedarf steigend und wurden im letzten Jahr 11.290 Beratungsanfragen gezählt.
Die Telefonseelsorge im Internet arbeitet derzeit mit rund 100 Mitarbeiter/innen in 20 von 105 deutschen Telefonseelsorge-Stellen.
Details zum neuen und umfassenden Sicherheitskonzept sind erläutert unter www.sewecom.de/telefonseelsorge/
Literatur zum Thema Globalisierung
Das World Economic Forum in Salzburg – und noch mehr die vielen Alternativveranstaltungen dazu – haben zu einer intensiven (medialen) Debatte über Globalisierung geführt. Die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen (JBZ) bietet als »ihren« Beitrag dazu eine Kurzstudie »Globalisierung ja, aber welche?« sowie 30 aktuelle Buchbesprechungen an zum kostenlosen Download unter
hht://www.jungk-bibliothek.at
Publikationen
Nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum ist der Schwerpunkt der Tat-Orte Projekte.
Die im Sommer 2002 erschienene „TAT-Orte-Praxisbörse“ ist ein Mosaik der Umweltprojekte im ländlichen Raum der neuen Bundesländer. Mit der Praxisbörse ist es gelungen, eine Fülle von Projektdaten aus 65 beteiligten Orten in einer Art Nachschlagewerk zusammenzuführen.
TAT-Orte-Praxisbörse. Umweltprojekte im ländlichen Raum der neuen Bundesländer von Annett Fischer, Dagmar Hänisch, Franziska Mischek, Thomas Preuß und Jan Hendrik Trapp, Berlin 2002, 356 S., kostenlos
Die TAT-Orte-Praxisbörse ist, solange der Vorrat reicht, kostenlos erhältlich. Auch der Versand ist bis auf weiteres kostenfrei.
Deutsches Institut für Urbanistik
Arbeitsbereich Umwelt und Verkehr
Straße des 17. Juni 112, D-10623 Berlin
Telefon (030)39 001-265, Fax (030)39 001-241
E-Mail: preuss@difu.de
Mehr über TAT-Orte.InfoNetz unter
Dort sind nun auch die sieben Tat-Orte-Themenhefte kostenlos als download verfügbar.
Veranstaltungshinweise
Zahlreiche Veranstaltungen sind im Wegweiser Bürgergesellschaft zu finden.
www.buergergesellschaft.de/veranstaltungen/suche.php
Besonders hinweisen möchten wir dieses Mal auf
• Servicetage: Förderung sozialer Bildungsangebote, 24.– 25. Oktober in Frankfurt, eine Veranstaltung des Paritätischen Bildungswerkes
Informationen und Anmeldung über pb.bv@paritaet.org oder unter www.bildungswerk.paritaet.org
• Training Course »Organisational Management« der Naturfreundejugend International, 10.-17. November 2002 in Strasburg
Weitere Informationen über Sinika Stubbe von NFJI, sinikastubbe@gmx.de




