Newsletter Nr. 25/2004 von www.wegweiser-buergergesellschaft.de
Inhalt
Föderalismusdebatte
Heute findet die voraussichtlich abschließende Sitzung der »Kommission von Bundestag und Bundesrat zur Modernisierung der bundesstaatlichen Ordnung« statt. Ziel der aktuellen Kommissionsarbeit ist eine Reform des Föderalismus in Deutschland.
www1.bundesrat.de/Site/Inhalt/DE/1_20Aktuelles/1.1_20Bundesstaatskommission/1._20Arbeit_20der_20Kommission/index,templateId=renderUnterseiteKomplett.html
Einen Leitfaden mit vielen Informationen und Hintergrundtexten zur aktuellen Föderalismus-Reform hat die Bertelsmann Stiftung ins Netz gestellt:
www.bertelsmann-stiftung.de/de/16776.jsp
Der Deutsche Bundesjugendring hat aus Anlass der Föderalismusdebatte eine eigene Kampagne durchgeführt: »STOPP – Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) muss Bundesgesetz bleiben: Kein Kaputthauen. Kein Scherbenhaufen. Kein Klein-Klein.«
Informationen des DBJR zur Kampagne und zum Thema Föderalismus:
Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, hat die Mitglieder der Föderalismuskommission aufgefordert, jetzt das Staatsziel Kultur im Grundgesetz zu verankern.
Zur Pressemitteilung:
www.kulturrat.de/publik/presse10-12-04.htm
Generationenübergreifendes Engagement
Bürgerschaftliches Engagement hat eine Schlüsselrolle bei der Überwindung der gewachsenen Distanz der Generationen inne. Dieses Grundverständnis kennzeichnet das Schwerpunktthema des Berichtes »Deutschland aktiv« der Initiative »für mich, für uns, für alle«. Der Bericht steht für den Anspruch der Initiative, die Rahmenbedigungen der Freiwilligen-Arbeit langfristig zu verbessern.
Projekte, die sich für ein besseres Miteinander von Jung und Alt einsetzen, wurden zudem mit dem Bürgerpreis 2004 ausgezeichnet.
www.buerger-engagement.de/3_expedition/initiativenbericht_2004/index.php
www.buerger-engagement.de/2_buergerpreis/wettbewerb_2004/preisverleihung_2004/index.php
»Alt für Jung: ein Plus für alle.« ist das Motto der kürzlich vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestarteten Informationskampagne. Am Beispiel von Alt-Jung Projekten soll die neue Verantwortungsrolle von Senioren und Seniorinnen bekannt gemacht werden. Im Mittelpunkt der Kampagne stehen seniorTrainerinnen und seniorTrainer, die im Rahmen des Modellprogrammes »SeniortrainerInnen – Erfahrungswissen für Initiativen« generationenübergreifende Projekte aufgebaut haben.
Die Kampagne wird vorgestellt auf der Internetseite »Potenziale des Alters« des BMFSFJ.
Gender Mainstreaming
Gender Mainstreaming bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt. Mit dieser Definition stellt die Bundesregierung in dem eigenen Internetportal verschiedene Maßnahmen vor.
Nun liegt auch der Abschlusbericht des Projektes »Implementierung von Gender Mainstreaming innerhalb der Bundesregierung« vor. Mit diesem Bericht wird das »Wissensnetz« ergänzt. Das »Wissennetz« ist als virtuelle Wissensarchitektur gestaltet, die den gezielten und schnellen Zugriff auf Informationen in Form von Texten, Webseiten, Dateien, Linkslisten, Datenbanken und Literaturhinweisen gestattet.
www.gender-mainstreaming.net/gm/aktuelles.html
www.gender-mainstreaming.net/gm/root,did=21390.html
www.gender-mainstreaming.net/gm/wissensnetz.html
DemokratieANstiftung
Der Verein »DemokratieANstiftung – Einmischung in die eigenen Anliegen« will Initiativen für demokratisches Engagement in den neuen Bundesländern fördern. Die Stiftungsinitiative setzt damit Impulse, um gesellschaftliche Desintegrationsprozesse zu stoppen.
Die DemokratieANstiftung unterstützt einzelne Gruppen, auch mit relativ kleinen Summen. Sie begleitet und betreut die Projekte langfristig und kontrolliert die effiziente Verwendung der Mittel. Außerdem errichtet die DemokratieANstiftung ein überregionales Netzwerk zum Erfahrungsaustausch.
Unter prominenter Schirmherrschaft und mit der Aktion »Tausend spenden Tausend« soll eine eigene Stiftung gegründet werden.
Freiwillige in der Suchtprävention
MoQuaVo, die Motivation und Qualifikation von Freiwilligen, ist ein von der EU unterstützes Projekt der Suchtprävention. Zentrale Leitsätze und Prinzipien sind von der europäische projektgruppe in der »Charta für freiwilliges Engagement« formuliert worden. Neu erschienen ist ein Handbuch zur Arbeit mit Freiwilligen im Bereich der Suchtprävention.
Informationen zum Projekt und zum Handbuch:
Fortbildungen Freiwilligenarbeit
Freiwilligenmanagement - Entwicklungschance für gemeinnützige Organisationen – so nennt sich ein Fortbildungs und Trainingsangebot für MitarbeiterInnen sozialer Organisationen, die mit Freiwilligen arbeiten (wollen). Der Zertifikatskurs wird angeboten von der Paritätischen Akademie und findet August und November 2005 statt.
Detaillierte Informationen zu dieser und anderen Weiterbildungen (Rubrik Ehrenamt/Bildungsangebote/Komplettangebote)
Eine Weiterbildung »Freiwilligenmanagement – Wege zur Stärkung von Engagement« bietet auch das evangelische Bildungszentrum Bad Bederkesa für 2005 an:
www.ev-bildungszentrum.de/Seminare/Freiwilligenmanagement/freiwilligenmanagement.html
Ein umfangreiches Qualifizierungsangebot bietet auch die Akademie für Ehrenamtlichkeit:
Nachhaltig schenken und kaufen
»Nachhaltig schenken« ist eine Kampgane zur Weihnachtszeit des Hamburger Zukunftsrates. Auf der Internetseite des Zukunftsrates werden verschiedenen Geschenkideen, die dem Kriterium der Nachhaltigkeit entsprechen. Nachhaltigkeit bedeutet, eine ausgewogene langfristige Balance zwischen wirtschaftlicher Stabilität, ökologischer Tragfähigkeit und sozialer Lebensqualität zu suchen.
www.zukunftsrat.de/material_geschenke.html
Auf www.oeko-fair.de, dem Portal zum öko-fairen Handel, können VerbraucherInnen ab Ende Dezember im Branchenbuch nach
Unternehmen, Geschäften und Verbänden suchen, die ökologische oder faire Produkte anbieten oder sich konkret für die
Förderung nachhaltiger Lebensweisen einsetzen.
Hinweis aus agendaNews 48
Publikationen
• Leitfaden interkulturelle Praxis für Kommunen
Mit welchen Konzepten, welchen Organisationsformen funktionieren interkulturelle und Eine-Welt-Kulturarbeit? Was bringt es der Kommunalpolitik und -verwaltung, solche Initiatievn zu unterstützen? Antworten dazu bietet der Praxisleitfaden mit Beispielen gelungener Vorgehensweisen, mit Handlungsempfehlungen, Argumentationshilfen und einem Serviceteil.
Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/InWEnt GmbH in Kooperation mit Kultur-Transnational e.V.:
Kulturen der Welt vor Ort. Ein Praxisleitfaden.
Reihe Dialog Global Nr. 10
Bonn, Dezember 2004, 95 S.
ISSN 1610-9163
kostenlose Bestellung online über
www.service-eine-welt.de/publikationen.php
• Leitfaden »Agenda-Vereine und Nachhaltigkeits-Vereine«
Der Leitfaden bietet einen umfangreichen Überblick über die Arbeit von zahlreichen Lokale-Agenda-Vereinen in Baden-Württemberg. Die Brschüre enthält ausserdem einen Serviceteil mit Hinweisen zur Vereinsgründung.
Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg (Hrsg):
Agenda-Vereine und Nachhaltigkeits-Vereine
Arbeitsmaterialie Nr. 34
Bestellung oder Download
www.lfu.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/114/
Veranstaltungshinweise
Zahlreiche Veranstaltungen sind im Veranstaltungskalender des Wegweisers Bürgergesellschaft zu finden.
www.buergergesellschaft.de/veranstaltungen
Besonders hinweisen möchten wir dieses Mal auf:
• 14.– 15.1.2005 in Bad Honnef: Global Marshall-Plan – A Planetary Contract
Ein »Cafe der Visionen« der Initiative Zukunft
vera.evlka.de/user/mitarbeit/meinesuche_detail_lang.php3
• 20.1.– 22.1.2005 in Berlin: Identität versus Globalisierung?
Konferenz zu kultureller Globalisierung der Heinrich-Böll-Stiftung
vera.evlka.de/user/mitarbeit/meinesuche_detail.php3




