Newsletter Nr. 25/2003 von www.wegweiser-buergergesellschaft.de
Inhalt
Kinder- und Jugendbeteiligung
Die Bundesregierung hat im Bundestag eine Beteiligungskampagne für Kinder und Jugendliche vorgestellt. Mit der Kampagne soll die Partizipation von Kindern und Jugendlichen an politischen Entschiedungsprozessen angeregt und gefördert werden. In einem Aktionsbündnis sollen verschiedene Organisationen wie die Bundeszentrale für politische Bildung, der Bundesjugendring wie auch die Bertelsmann-Stiftung beteiligt werden.
www.bundestag.de/presse/hib/2003/2003_249/05.html
»Young democracy« nennt sich eine neue Initiative der Bertelsmann-Stiftung zur Kinder- und Jugendbeteiligung in Kommunen. Im ersten Schritt soll die Situation in mehreren deutschen Städten verglichen werden, später steht die Erarbeitung und Verbreitung vorbildlicher Beteiligungsmodelle im Vordergrund.
Weitere Informationen:
Sigrid Meinhold-Henschel
Telefon: (0 52 41) 81 81 25 2
s.meinhold-henschel@bertelsmann.de
www.bertelsmann-stiftung.de/de/11563_11565.jsp
Über Formen der Kinder- und Jugendbeteiligung wie über Infostellen, Aktionen und Netzwerke in diesem Zusammenhang informiert auch der Wegweiser Bürgergesellschaft in einem eigenen Bereich:
www.buergergesellschaft.de/politische_teilhabe/kinder_jugendbeteiligung/index.php
MigrantInnen im Stadtteil
Im November 2003 fand die Jahrestagung Stadtteilarbeit unter dem Thema »MigrantInnen im Stadtteil« statt. Anlass zu diesem thematischen Schwerpunkt war die öffentliche Diskussion um Zuwanderungsgesetz und Integration. In diesem Zusammenhang sind nun auf der Internetplattform stadtteilarbeit.de einige neue Texte zum Thema wie auch die Beschreibung konkreter Praxisprojekte ins Netzgestellt worden.
Aktivierung und Beteiligung in Europa
Wie unterschiedlich die Beteiligung von BürgerInnen in Stadtteilen in Europa aussieht ist der Schwerpunkt von »Soziale Stadt info 14«. Es werden für 7 europäische Länder die Ansätze und Methoden der Beteiligung im Kontext von Stadterneuerung vorgestellt. Dieser Länderbericht ist als Pdf-Datei verfügbar, ebenso ist auch eine englische Version zugänglich.
www.sozialestadt.de/veroeffentlichungen/newsletter/DF5804-info14-deutsch.pdf
www.sozialestadt.de/veroeffentlichungen/newsletter/DF5804-info14-english.pdf
Bürgermitwirkung in der Dorfentwicklung
Auch in der ländlichen Entwicklung werden Modelle der Bürgerbeteiligung erprobt und umgesetzt. Den möglichen Ablauf und methodische Anregungen für eine Bürgerbeteiligung in der Dorfentwicklung wurde in Sachsen durch die Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft veröffentlicht. Als Internetplattform unterstützt das OnlineH@andbuch Ländliche Entwicklung die Aktivitäten in diesem Bereich.
www.smul.sachsen.de/onlinehandbuch_buergermitwirkung
Initiative für Bürger-Engagement
»für mich, für uns, für alle« ist das Motto der Initiative für Bürger-Engagement von engagierten Bundestagsabgeordneten, den Städten, Gemeinden und Landkreisen Deutschlands und den Sparkassen. Die Initiative möchte bürgerschaftliches und freiwilliges Engagement fördern und unterstützen. Ein »Bürgerpreis« würdigt vorbildliche Freiwilligenprojekte, der jährliche »Expeditionsbericht« will Defizite und Fortschritte bei der Förderung von Freiwilligenarbeit aufzeigen. Der im Dezember 2003 erschienene erste Expeditionsbericht widmet sich dem Schwerpunkt »Bildung – mehr Chancen durch Bürger-Engagement«.
Projektbüro der Initiative
Deutscher Sparkassen Verlag GmbH
Friedrichstrassee 83
10117 Berlin
Telefon (030) 28 87 89 – 033
Fax: (030) 28 87 89 – 019
Mail: info@buerger-engagement.de
Corporate Citizenship
Hintergründe und aktuelle Entwicklungen im Bereich Corporate Citizenship sind über das neue Internetportal www.corporate-citizen.info im Netz. Dieser Internetauftritt wird getragen von der Aktiven Bürgerschaft e.V. und richtet sich mit seinen Serviceangeboten vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen.
»Bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen« war das Thema einer Fachtagung der Stiftung Bürger für Bürger, die kürzlich in Leipzig stattfand. Die Beiträge dieser Tagung wie auch weitere Praxisbeipiele stehen nun in dem Themenschwerpunkt »Corporate Citizenship« im Internet.
www.buerger-fuer-buerger.de/index1.htm
»Neue Wege für das soziale Engagement im Mittelstand« nannte sich ein Kongress im Mai 2003. Im Rahmen des Kongresses wurde das Unternehmensnetzwerk »Unternehmen: Aktive im Gemeinwesen« gegründet. Die Beiträge sowie die Netzwerkgründung sind nun auf einer CD-Rom dokumentiert.
Weitere Informationen:
Bundesinitiative »Unternehmen: Partner der Jugend« (UPJ)
Büro Brandenburg
Tucholskystr.11
10117 Berlin
Telefon: (030) 28 04 95 – 107
lang@akademie.org
Selbsthilfeförderung
Die unterschiedliche Förderung der Selbsthilfe in den Bundesländern ist von NAKOS für das Jahr 2003 recherchiert und dokumentiert worden. In der Bewertung der Förderungen von Selbsthilfegruppen, Selbsthilfekontaktstellen und von landesorganisationen wird deutlich, dass sich die Situation in einigen Bundesländern deutlich verschlechtert hat. Gefordert wird von NAKOS eine einheitliche und gemeinsam getragene Förderpraxis aller Beteiligten.
www.zdf.de/ZDFde/inhalt/2/0,1872,2037570,00.html
Einen neuen Service bietet NAKOS mit der mit der neuen Datenbank Orange Adressen, wo Kontakte und Informationen zu Selbsthilfevereinigungen auf europäischer Ebene zu finden sind.
www.zdf.de/ZDFde/inhalt/2/0,1872,2068994,00.html
Weitere Infos zum Thema Selbsthilfe:
Publikationen
Handbuch Aktivierende Befragung
Die neue Arbeitshilfe der Stiftung MITARBEIT stellt die Gemeinwesenmethode »Aktivierende Befragung« vor: die Beiträge erläutern die Entstehungsgeschichte, Möglichkeiten und Grenzen dieses Ansatzes. Daneben gibt es vielfältige Praxisbeispiele, zahlreiche methodische Tipps und Arbeitsmaterialien.
Lüttringhaus, Maria/Richers, Hille:
Handbuch Aktivierende Befragung
Konzepte, Erfahrungen, Tipps für die Praxis
Stiftung MITARBEIT, Arbeitshilfen Nr 29
Bonn 2003, 244 S., 10 Euro
ISBN 3-928053-82-5
Bestellung über
Konzeptheft Ehrenamt
Die Bank für Sozialwirtschaft hat das Konzeptheft Ehrenamt für Organisationen neu überarbeitet. Inhaltliche Schwerpunkte sind ein Analyse- und ein Konzeptionsteil (Strategien und Maßnahmen). Das Konzeptheft enthält zahlreiche Checklisten und Fragebögen zur eigenen Analyse und Planung.
Köln 2003, 56 S., 18 Euro
ISBN 3-932559-16-9
Weitere Infos:
Stephanie Rüth
Bank für Sozialwirtschaft AG
Wörthstrasse 15-17
50668 Köln
Telefon: (0221) 9 73 56 – 210
s.rueth@sozialbank.de
Bestellung online über:
www.sozialbank.de/finale/inhalt/servicel/service_publikat.shtml
Veranstaltungshinweise
Zahlreiche Veranstaltungen sind im Veranstaltungskalender des Wegweisers Bürgergesellschaft zu finden.
www.buergergesellschaft.de/veranstaltungen
Besonders hinweisen möchten wir dieses Mal auf:
19.–20.Januar 2004 in Berlin: Gender Mainstreaming in Kommunen
Ein Seminar des Deutschen Instituts für Urbanistik
vera.evlka.de/user/mitarbeit/meinesuche_detail.php3
6.–8. Februar 2004 in Königswinter: Keep cool – Tipps Tricks für den Umgang mit Alltagskonflikten und Gewalt.
Ein Seminar für Aussiedler des Arbeitnehmer-Zentrums Königswinter




