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Newsletter Nr. 5/2004 von www.wegweiser-buergergesellschaft.de



11.03.04

Aktionstag für den Frieden

Der 20. März 2004 ist ein weltweiter Aktionstag für den Frieden. Der Aktionstag am ersten Jahrestag des Kriegsbeginns gegen den Irak wurde beim Europäischen Sozialforum (in Paris) und beim Weltsozialforum (in Mumbai/Bombay) vereinbart. In vielen europäischen Hauptstädten und in den USA werden in Erinnerung an den Kriegsbeginn Aktionen gegen die Doktrin präventiver Kriege und für eine Zivilisierung der Politik stattfinden.

Schwerpunkt der Aktivitäten in Deutschland ist ein Protestmarsch zur US-Airbase Ramstein.

Informationen zum Aktionstag und weiteren Veranstaltungen:

www.friedenskooperative.de/netzwerk/20-03-00.htm

Eine Zusammenstellung von 10 inhaltlichen Aufrufen zum Aktionstag hat der »Friedensratschlag« zusammengestellt:

www.uni-kassel.de/fb10/frieden/bewegung/20-03-2004-aufrufe2.html

Als Antwort auf die Verteidungspolitischen Richtlinien des Bundesverteidungsministers im Mai 2003 wurde von der »Kooperation für den Frieden«, einem Zusammenschluss von über 30 Organisationen, die »friedenspolitische Richtlinien« verfasst. Die dort vertretenen Thesen fordern einen tiefgreifenden Politikwechsel. Sie werden verstanden als Diskssionsgrundlage über Perspektiven der Friedensbewegung.

www.bmvg.de/misc/pdf/sicherheit/vpr_broschuere.pdf

www.koop-frieden.de




11.03.04

Europäische Kultur Karawane

Die Europäische Kultur Karawane ist eine ungewöhnliche Aktion zur Förderung der europäischen Identität angesichts der EU-Erweiterung. Auf einer Bahnreise durch die neuen EU-Beitrittsländer Vom 4. bis 11. April werden bis zu 200 ExpertInnen aus den verschiedensten Disziplinen und Nationen diskutieren über die Identität und die Zukunft Europas, begleitet von Malern, Dichtern, Musikern und anderen Künstlern. Die Ergebnisse sollen der EU-Kommission präsentiert werden.

Informationen und Anmeldung:

Netzwerk Zukunft e.V.

Erhard O. Müller

eMail: FoBuerg@aol.com

www.european-identity.net

Und noch eine Karawane: Kinderkulturkarawane

Straßenkinder und -jugendliche, Kinderarbeiter, Kinderprostituierte, Kinder und Jugendliche auf der Flucht oder aus extremer Armut aus vier Kontinenten erzählen Geschichten aus ihrem Leben mit Theater, Musik und Zirkus jetzt neuerdings online unter

www.kinderkulturkarawane.de

Nachricht aus: AgendaNews 8 (www.agenda-transfer.org)




11.03.04

Europäische Koordination für das Recht von MigrantInnen auf Schutz der Familie

Die »Europäische Koordination für das Recht von MigrantInnen auf Schutz der Familie« ist ein Zusammenschluss von Vereinen und Verbänden. Sie führt Informationskampagnen durch und unterstützt Inititiven zugunsten des Rechts auf Familienleben von Drittstaatsangehörigen. So will sie mitwirken am Aufbau eines demokratischen und sozialen Europa, in dem die Mitglieder eingewanderter Familien ohne Diskriminierung ihren Platz als BürgerInnen finden.

Die Koordination ist nun online:

www.coordeurop.org/sito/deutsch/sitode.htm




11.03.04

Corporate Citizenship

Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken BVR hat einen Bericht über das gesellschaftliche Engagement der Gruppe in seiner ganzen Bandbreite vorgelegt. Der BVR möchte damit Impulse für eine Corporate Citizenship Kultur in Deutschland setzen. Die Banken verstehen sich nicht als Geldgeber für gemeinnützigen Anliegen sondern als Akteure und Organsiationen von Engagement vor Ort. Der Bericht »Investitionen in Corporate Citzenship sind Investitionen in die Zukunft« wurde mit Unterstützung der Aktiven Bürgerschaft e.V. erstellt und ist als download zugänglich.

www.bvr.de/www-new/oeffentl.nsf/index

Eine Kurzübersicht über das Engagement von Banken und Sparkassen ist neu im Wegweiser Bürgergesellschaft eingestellt:

www.buergergesellschaft.de/engagementfoerderung/unternehmen_engagement/sparkassen_banken.php

General Motors Foundation hat in Deutschland ein Programm für bürgerschaftliches Engagement der Opel-MitarbeiterInnen initiiert. Die MitarbeiterInnen können mit ihrem Engagement eine finanzielle Förderung gemeinnütziger Organisationen »verdienen«. Koodiniert wird das Programm »General Motors Volunteer Plus International« in Deutschland von der Stiftung Büger für Bürger, die für Beratung, Antragsverfahren, Auszahlung und Dokumentation verantwortlich ist.

Weitere Informationen:

Stiftung Bürger für Bürger

Geschäftsführer Bernhard Schulz

Telefon: (0 30) 24 31 49-0

Telefax 030 / 24 31 49-49

E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de

www.buerger-fuer-buerger.de




11.03.04

Ratgeber Stiften

Die Bertelsmann Stiftung stellt in ihrem Projektbereich Stiftungentwicklung zahlreiche Unterstützungs- und Informationsangebote für die Führung, Organisation und Arbeitsweise von Stiftungen zur Verfügung. Ergänzend zu neu erschienen Publikation »Rageber Stiften« (siehe unten) sind auf der gleichnamigen Website Material, Mustersatzungen, Beispiele und Links rund um das Thema Stiftungen zusammengestellt.

www.ratgeber-stiften.de

www.bertelsmann-stiftung.de/de/224.jsp




11.03.04

Gemeinnützigkeitsrecht

Das Gemeinnützigkeitsrecht gerät durch die Debatte um eine große Steuerreform, um Bürokratieabbau und rechtliche Vereinfachung erneut in die Disksussion. Im Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement beschäftigt sich die Arbeitsgruppe »Rahmenbedingungen« mit diesem Thema. Im aktuellen Newsletter sind einige Informationen und Links zu verschiedenen Positons- und Diskussionpapieren zusammengestellt.

www.b-b-e.de/newsletter.html




11.03.04

Publikationen

• Bürgerstiftungen

»Alle reden über die Bürgergesellschaft – wir machen sie.«

Mit dieser neuen Broschüre dokumentiert die Aktive Bürgerschaft die Ergebnisse der Wettbewerbe Förderpreis Aktive Bürgerschaft 2002 und 2003. Mit den Vorstellungen von über 20 Projekten wird aufgezeigt, wie gute Stiftungsarbeit funktionieren kann.

Der Ratgeber steht als Download zur Verfügung unter:

www.aktive-buergerschaft.de/vab/resourcen/foerderpreise2002-2003.pdf

buergerstiftungen.info

• Ratgeber Stiften

Der neue Band 2 des Ratgebers Stiften der Bertelsmann Stiftung hat drei Schwerpunkte: Strategieentwicklung, Förderprojekte und Öffentlichkeitsarbeit. Er richtet sich sowohl an die Stifter, Vorstände und Geschäftsführer neu gegründeter Stiftungen als auch an alle, die in bestehenden Stiftungen Verantwortung tragen.

Der Ratgeber enthält praxisnahe Informationen, Beispiele und Checklisten.

Dirk Eilinghoff, Christian Meyn, Karsten Timmer

Ratgeber Stiften 2

Strategieentwicklung – Förderprojekte –

Öffentlichkeitsarbeit

2004, 102 S., 15,– Euro

ISBN 3-89204-765-0

Bestellung online:

www.bertelsmann-stiftung.de/de/5948_4976.jsp

• Seitenwechsel

Was passiert, wenn Führungskräfte aus der Wirtschaft einen SeitenWechsel vornehmen und sich eine Woche lang in sozialen Einrichtungen engagieren? Und was können Mitarbeiter/innen aus sozialen Einrichtungen bei einer einwöchigen Tätigkeit in der Personal- oder Marketingabteilung eines Unternehmens lernen? Antworten auf diese Fragen gibt der von der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft herausgegebene Band, der anläßlich des zehnjährigen Bestehens des SeitenWechsel-Projekts einen Einblick in Idee, Konzeption und Entwicklung vermittelt:

Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft SGG

Tony Ettlin (Hg.):

SeitenWechsel. Lernen in anderen Arbeitswelten.

Zürich 2003, 252 S., 23,50 Euro

ISBN 3-280-05037-5

www.seitenwechsel.ch/form/buch.html




11.03.04

Veranstaltungshinweise

Zahlreiche Veranstaltungen sind im Veranstaltungskalender des Wegweisers Bürgergesellschaft zu finden.

www.buergergesellschaft.de/veranstaltungen

Besonders hinweisen möchten wir dieses Mal auf:

23. – 25. April 2004 in Heppenheim: Zukunftswerkstatt mit Jugendlichen und Erwachsenen

Eine generationsverbindende Zukunftswerkstatt von Haus am Maiberg und Zukunfstwerkstätten e.V.

vera.evlka.de/user/mitarbeit/meinesuche_detail.php3




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